
Kurz gesagt
Vor einem Klaviertransport müssen Sie das Instrument weder verpacken noch verschieben oder stimmen lassen. Hilfreich ist nur, Flur und Treppenhaus freizuräumen, lose Gegenstände vom Instrument zu nehmen und einen Halteplatz am Haus zu sichern. Nach dem Transport sollte das Klavier zwei bis drei Wochen stehen, bevor es gestimmt wird.
Was Sie ausdrücklich nicht tun müssen
Lassen Sie das Instrument genau so stehen, wie es steht. Verpackung, Schutz und Handhabung sind unsere Aufgabe – und selbst gebaute Verpackungen machen die Arbeit erfahrungsgemäß eher schwieriger als leichter.
- Nicht selbst einpacken – wir bringen Decken, Kantenschutz und Folie mit
- Nicht versuchen, das Instrument vorab zu verschieben
- Die Beine eines Flügels nicht selbst demontieren
- Das Klavier vor dem Transport nicht mehr stimmen lassen – das lohnt erst danach
Was wirklich hilft
- Wege frei räumen: Flur, Treppenhaus und Zugang zur Haustür sollten frei sein. Fahrräder, Kinderwagen und Schuhschränke im Treppenhaus kosten Zeit.
- Lose Gegenstände abnehmen: Noten, Bilderrahmen, Vasen und Deckchen vom Instrument entfernen.
- Halteplatz sichern: Wenn wir keine Halteverbotszone beantragt haben, hilft ein reservierter Platz direkt am Haus enorm. Jeder Meter Tragweg zählt.
- Erreichbar sein: Eine Handynummer, unter der Sie am Transporttag erreichbar sind – für den Fall, dass wir vor verschlossener Tür stehen.
- Haustiere sichern: Offene Türen und schwere Lasten sind eine schlechte Kombination mit neugierigen Katzen und Hunden.
Nach dem Transport
Geben Sie dem Instrument zwei bis drei Wochen Zeit, sich an das neue Raumklima zu gewöhnen, bevor Sie stimmen lassen. Nicht die Fahrt verstimmt ein Klavier, sondern die veränderte Luftfeuchtigkeit am neuen Ort. Wer sofort stimmen lässt, zahlt den Termin meist zweimal.
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